Brombachsee (red). Moritz Röhrl und Surf-Sepp sind gemeinsam nach Asien gereist, um dort die exklusiven da Vinci SUP-Boards weiterzuentwickeln und direkt auf dem längsten Fluss der Welt, dem Mekong, zu testen.

Die da Vinci SUP-Boards wurden in Enderndorf am Brombachsee unter aufwendigen computergesteuerten Mess- und Analyseverfahren konstruiert. Anschließend wurden die Konstruktionspläne nach Seoul (Korea) gesandt. Am 6. November schließlich flogen Surf-Sepp und Moritz Röhrl, der momentan Praktika in 5-Sterne- Hotels in Südostasien absolviert und nebenbei die Internationale Hotel- und Tourismusschule in Bangkok und Hanoi besucht, nach Korea. Dort wurden die beiden vom Inhaber des größten SUPProduzenten der Welt, Woosung, Haji Lee persönlich empfangen und durch die Produktionsanlagen geführt. Das Unternehmen fertigt 280.000 Boards pro Jahr. Alle namhaften Boards werden hier produziert. An den folgenden Tagen wurden mit Technikern und Produktionsleitern weitere Verbesserungen an den Prototypen durchgeführt. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf der zweiten Luftkammer, die sich zukünftig als Sicherheitsstandard etablieren wird. Nach den Abschlussbesprechungen flogen Sepp und Moritz Röhrl nach Hanoi (Vietnam), wo die Produktion der neuen da Vinci Boards von Woosung durchgeführt wird, um sich vor Ort von den Qualitätsstandards zu überzeugen. Denn auf den da Vinci Boards steht schließlich „German Design“. Mit den ersten Boards aus der Serienproduktion reisten die beiden über Ho Chi Minh Stadt nach Can Tho, dem Zentrum des Mekong- Deltas und organisierten ein Begleitboot für Verpflegung, Fotoausrüstung und vieles mehr. Um den Unterschied der neu entwickelten Hightechmaterialien von Woosung für Single- und Doublelayer- Boards zu testen, starteten Sepp und Moritz von dort durchs Mekong- Delta bis ins südchinesische Meer. Im Januar wollen sie noch das fehlende Stück der Mekong-Tour von Pakse (Laos) über die 4.000 Inseln und die größten Wasserfälle Asiens nach Kambodscha und Vietnam paddeln.

WochenZeitung Weißenburg